Mittwoch, 6. Dezember 2017

China - das neue Zentrum der Weltwirtschaft? Auf alle Fälle verfolgt man einen strategischen Plan, auch in Osteuropa

Die USA und China sind die beiden mit Abstand größten Volkswirtschaften auf dem Globus. Und aus der resultierenden Bipolarität lassen sich auch zahlreiche Konflikte und politische Entwicklungen ableiten und verstehen. Dabei ist der Aufstieg der chinesischen Volkswirtschaft mehr als beeindruckend. Die chinesische Industrie ist so riesig geworden, dass dort heute 25 Prozent der globalen Wertschöpfung stattfinden. 2000 waren es nur sieben Prozent.
Die USA und China stehen sich in mehrfacher Hinsicht diametral gegenüber - volkswirtschaftlich ist das mehr als ausgeprägt: Die USA realisieren seit vielen Jahren große Handelsbilanzdefizite und sie müssen sich folglich verschulden, was ihnen angesichts der immer noch dominanten Rolle des Dollars als Weltleitwährung auch (noch) gelingt. China hingegen ist wie Deutschland ein Land, das enorme Handelsbilanzüberschüsse erwirtschaftet - gerade mit den USA. Und es erwirbt damit natürlich auch Forderungen gegenüber den USA und China ist zugleich der größte Gläubiger: »Keinem anderen Land der Welt schuldet der US-amerikanische Staat so viel Geld - insgesamt 1,15 Billionen Dollar.« Das sind umgerechnet rund 980 Milliarden Euro, so der Artikel China ist wieder größter US-Gläubiger. Es geht hier vor allem um Staatsanleihen. China und Japan zusammen kommen auf zwei Drittel des Volumens der US-Anleihen, die in ausländischer Hand liegen.

Die Chinesen haben ihre Exportüberschüsse jahrelang in US-Anleihen gesteckt. »Der Berg an Dollarnoten ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits besitzt China eine kaum zu unterschätzende Machtposition gegenüber den USA. Die größte Volkswirtschaft der Welt lebt auf Pump, und davon, dass andere Nationen ihren Wohlstand finanzieren. Anders ausgedrückt: Die Amerikaner sind davon abhängig, dass sie weiterhin Kredit von China bekommen. Der Ökonom Barry Eichengreen von der Berkeley University hat ausgerechnet, dass die USA dank ihrer Leitwährung ein jährliches Leistungsbilanzdefizit von etwa 500 Milliarden Dollar anhäufen konnten«, kann man diesem Artikel entnehmen: Wie China den Dollar knacken will. »Andererseits stecken auch die Chinesen in einer verzwickten Lage. Würden sie von heute auf morgen beschließen, keine neuen US-Anleihen mehr zu kaufen oder größere Bestände zu verkaufen, würden sie sich selbst schaden. Der Wert der US-Schuldpapiere würde sinken – und China damit heftige Verluste bescheren.« Übrigens datiert der Artikel, aus dem hier zitiert wird, auf das Jahr 2012.

In der Forschung wird sogar die These vertreten, dass die Chinesen eine wichtige Ursache für den Wahlsieg von Donald Trump im Herbst 2016 gewesen sind. Dazu dieser Artikel von Andreas Sator mit der provozierenden Überschrift Studie: Trump hat wegen billiger chinesischer Schuhe gewonnen: »hätten die USA in der Vergangenheit weniger aus China importiert, wäre Hillary Clinton die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit dieser provokanten These lässt eine Studie eines der renommiertesten Arbeitsmarktökonomen der Welt, David Autor, aufhorchen. Der MIT-Forscher hat sich mit drei Kollegen angesehen, ob das Votum in unter chinesischer Konkurrenz leidenden Bezirken besser für Donald Trump ausgefallen ist. Das Ergebnis ist eindeutig: Ja, und wie! Für jeden Prozentpunkt an zusätzlichen Importen aus China schwenkte das Pendel zwei Prozentpunkte Richtung Trump ... China stellte vieles billiger her, was Länder wie die USA über Jahre selbst produzierten. Möbel, Spielzeug oder Schuhe wurden nun um einen Bruchteil "Made in China" eingekauft. Für Ökonomen war das lange kein Problem. Alte Industrien und Jobs fallen weg, neue kommen dazu. So hat der Traktor vor Jahrzehnten viele Bauern arbeitslos gemacht. Diese zogen in die Städte und fanden neue Arbeit. Der Effekt war diesmal anders, weil China viel weniger importierte als exportierte. Hätte das Land also im Austausch amerikanische Produkte gekauft, wäre es anders gekommen. Den Betroffenen fehlten außerdem oft die Qualifikationen, um wieder eine Arbeit zu finden. So wurden viele arbeitslos. Wer einen Job fand, verdiente oft deutlich weniger als zuvor ... Zwei Millionen Jobs seien unter dem Strich verloren gegangen, ohne dass sie durch neue ersetzt worden sind.« Wer sich für die angesprochene Studie im Original interessiert, der kann die hier downloaden: Davi Autor et al. (2017): A Note on the Effect of Rising Trade Exposure on the 2016 Presidential Election).

Die Chinesen gehen überaus planmäßig vor. Vereinfacht gesagt wollen sie weg von der bisherigen Rolle der verlängerten Werkbank der Weltwirtschaft, wo aufgrund extrem niedriger Arbeitskosten Billigprodukte hergestellt werden. Bereits im Januar 2011 erschien beispielsweise dieser Artikel: China bläst zur Jagd auf globale Konzerne: »China als Absatzmarkt und verlängerte Werkbank der Welt - das war gestern.« In dem Artikel findet man auch diesen Hinweis: »Etliche Unternehmen des Westens ... fürchten vor allem die Ungleichheit der Mittel, mit denen der Kampf um Vorherrschaft in der Weltwirtschaft geführt wird. Hier die fernöstliche Streitmacht aus Staatslenkern, öffentlichen und privaten Investoren, die freie Weltmärkte attackieren kann. Dort die unternehmerischen Einzelkämpfer, die von chinesischen Administratoren auf dem größten Boommarkt der Welt nach Belieben gegängelt werden.«

Das hat sich seitdem mehr als verschärft und die damit einhergehenden Entwicklungen werden in den Medien zunehmend auch kritisch aufgegriffen aufgrund der unterstellten bzw. tatsächlich unfair ausgestalteten Wettbewerbsbedingungen. Vgl. dazu beispielsweise den SPIEGEL-Artikel Ein bisschen Marktwirtschaft vom 4. Juni 2016: »Chinas Doppelstrategie bedroht die westliche Industrie: Das Land kauft ausländische Hightechfirmen und überflutet die Märkte mit Billigprodukten. Jetzt regt sich Widerstand – auch in der deutschen Regierung.« Dazu auch diese Radiosendung des Deutschlandfunks: Chinas umstrittene Industriepolitik - Angst vor der Übernahme (13.04.2017): »Mit dem Programm "Made in China 2025" will China in den nächsten Jahren eine Industrie-Supermacht werden. Dabei stehen Übernahmen ausländischer Firmen ganz oben auf der Wunschliste des chinesischen Staates. Manche deutsche Unternaehmen begrüßen die Investitionen, bei anderen wächst die Sorge um "Made in Germany".« Oder diese Sendung des NDR: Chinas Einkaufstour in Deutschland (12.01.2017): »Chinesische Investoren haben deutsche Unternehmen im Blick. In keinem anderen Land Europas investieren sie so viel.«


Fast 70 Unternehmen in Deutschland haben chinesische Investoren allein 2016 gekauft. Dabei haben sie über 10 Milliarden Euro investiert - für Übernahmen wie den Roboterbauer Kuka, den Flughafen Hahn, den Maschinenbauer Krauss-Maffei oder Beteiligungen etwa an der Deutschen Bank.



Zu diesem Thema auch diese Dokumentation des ZDF: Hungriger Drache. Chinas Gier nach deutschen Firmen (30.08.2017)
Chinas Wirtschaft ist hungrig: In einem nie dagewesenen Ausmaß umwerben chinesische Geldgeber deutsche Firmen. Im Fokus stehen Know-how und Technologie "Made in Germany". Noch gilt China in vielen Bereichen als unterentwickelt. Doch mit dem Masterplan "Made in China 2025" wollen Pekings Machthaber das Land zum Weltmarktführer machen. Damit das gelingt, hilft der Staat bei Firmenübernahmen im Ausland mit Kapitalspritzen nach. Immer häufiger werden deutsche Unternehmen von chinesischen Investoren umworben und übernommen. Allein im vergangenen Jahr flossen für Übernahmen und Firmenbeteiligungen mehr als zehn Milliarden Euro von China nach Deutschland. Dabei geht es den Investoren aus Fernost vor allem um den Zugang zum deutschen Markt, um deutsche Technik und Know-how. Aktuelles Beispiel: die Übernahme der Firma Romaco, einem Anbieter von Verpackungs- und Prozesstechnologie, durch die chinesische Truking Group vor wenigen Wochen. "Wir vertrauen darauf, unsere 'großen' Konkurrenten einzuholen und eines Tages zu überholen", verkündete ein sichtlich stolzer Truking-Chairman der Karlsruher Belegschaft. Die "ZDFzoom"-Autoren Nina Behlendorf und Nicolai Piechota beleuchten, wie konsequent die Investitions-Offensive aus Fernost umgesetzt wird und welche Rolle dabei der Masterplan 2025 spielt. Denn während viele Unternehmer die chinesische Shopping-Tour durchaus positiv bewerten, weil frisches Kapital in die Firma kommt und Perspektiven geschaffen werden, warnt Jost Wübbeke vom Mercator-Institut für China-Studien: "Es gibt einen zunehmenden Teil von Investitionen, die durch staatliche Akteure vorangetrieben werden. Dahinter stehen große industriepolitische Strategien, und deren Ziel ist es, ausländische Produkte durch chinesische Produkte zu ersetzen." Fest steht: Die großen Unterschiede zwischen den Wirtschafts- und Rechtssystemen stellen deutsche Unternehmer und die deutsche Politik vor große Herausforderungen. "ZDFzoom" stellt deshalb auch die Frage: Sind Wirtschaft und Politik vorbereitet auf den "hungrigen Drachen" China?

Und es tut sich einiges, wie man beispielsweise diesem Artikel aus der Print-Ausgabe der FAZ entnehmen kann, der am 14. Oktober 2017 veröffentlicht wurde: „Aus Angst vor China“. Staatssekretär Machnig fordert Investitionskontrollen: »Der Verkauf des Augsburger Roboterherstellers Kuka an den chinesischen Hausgerätekonzern Midea hat eine Debatte über den Ausverkauf deutscher Technik ausgelöst. Nun weckt offenbar der Anlagenbauer FFT Produktionssysteme aus Fulda (2200 Mitarbeiter, 638 Millionen Euro Umsatz) das Interesse der Konkurrenz aus China. Ein Grund mehr für die Bundesregierung, auf eine schnelle Umsetzung der Kommissionsvorschläge zur Verschärfung der Investitionskontrolle zu dringen. „Es gibt hierzulande 2000 bis 2500 Mittelständler, die in ihrer Branche Weltmarktführer sind und großes technologisches Knowhow besitzen“, warnt der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Matthias Machnig (SPD) ... Deutschland brauche deshalb die nötigen Instrumente, um den Ausverkauf von Schlüsseltechnologien zu verhindern.«

Das betrifft auch andere Länder: Warum China Milliarden in Griechenland investiert beleuchtet Mike Szymanski: "Wir sind hier, um Business zu machen": Chinesische Staatskonzerne nutzen Griechenlands Schwäche, um einen gigantischen Plan zu verfolgen: eine moderne Seidenstraße nach Europa. In dem Artikel geht es um den Hafen von Piräus: »Im Jahr 2009 hatte der chinesische Reedereikonzern und Hafenbetreiber Cosco die Konzession für den Containerumschlag im Hafen von Piräus bekommen ... Im Jahr 2016 hat das Staatsunternehmen für 280,5 Millionen Euro mit 51 Prozent die Anteilsmehrheit am gesamten Hafen erworben. Weitere 16 Prozent sollen für 88 Millionen Euro in den nächsten Jahren dazukommen. Der Hafen ist jetzt chinesisch, wenn man so will, bis 2052 zumindest. So lange läuft der Vertrag. Der Frachtumschlag hat sich jetzt schon mehr als vervierfacht ... Die Chinesen bringen das Geschäft gleich mit.«

Und immer wieder wird man mit der Aussage konfrontiert, dass China in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in Afrika getätigt hat - wir haben darüber diskutiert angesichts des chinesischen Rohstoffbedarfs wie auch des Vorkommens an wichtigen Rohstoffen in Afrika. Dazu bitte diesen Artikel von Felix Lee anschauen: Chinas neuer Kontinent: »China ist seit Jahren der größte Investor und Handelspartner Afrikas. War das Misstrauen anfangs groß, begrüßen inzwischen viele Afrikaner das Engagement der Chinesen.«

Vor diesem Hintergrund muss man auch das Gipfeltreffen osteuropäischer Staaten mit China sehen, das diese Tage innerhalb der EU für einige Unruhe gesorgt hat. Hier eine Auswahl von Pressestimmen:
Die neue Liebe zwischen China und Osteuropa: Peking will das frühere Osteuropa – ohne Russland – an sich binden und verteilt milliardenschwere Investitionshilfen. Die Osteuropäer sehen darin eine Chance, unabhängiger zu werden von Berlin und Moskau.
 Neue Seidenstraße: Ein chinesischer Keil in Europa: Chinas Investitionen in 16 Osteuropa-Ländern stoßen in Brüssel auf Kritik.
 Orbán feiert Chinas Einkaufstour als Ersatz für altes Europa: Die engere Partnerschaft Chinas und Osteuropas birgt Sprengstoff für den EU-Integrationsprozess 

China macht sich Osteuropa gefügig: Peking nutzt die innere Schwäche der EU, um im östlichen Europa Macht auszuüben. Gerade die Vertreter abgeschotteter Gesellschaften sind anfällig dafür - wie Ungarns Premier Viktor Orbán. Ein Kommentar in der „Süddeutschen Zeitung“.
Mit Blick auf die deutsche Volkswirtschaft kann man den Stellenwert Chinas gar nicht hoch genug ansetzen. Nehmen wir das Beispiel Automobilindustrie: »China wird für die deutschen Autohersteller als Absatzmarkt immer wichtiger. Das treibt die Umsätze nach oben, birgt aber auch Gefahren«, kann man diesem Artikel entnehmen: Jedes dritte deutsche Auto geht nach China. Die deutschen Autohersteller haben in China 1,37 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Zum einen kann man nur beeindruckt sein vom Aufstieg Chinas und den Leistungen der Menschen dort. Die haben in den vergangenen zwanzig, dreißig Jahren einen unglaublichen Sprung nach oben gemacht. Vor allem die von außen zumindest so daherkommenden langfristig angelten Planungen beeindrucken. Auf der anderen Seite darf man natürlich auch nicht übersehen, welche massiven Freiheitseinschränkungen vom Staat vorgenommen werden und dass selbst ganz einfache kritische oder einfach nur abweichende Äußerungen teilweise drakonische Konsequenzen haben (können) - bis hin zur der massiven Zensur dessen, was wir als Internet kennen.

Das bekommen auch die vielen deutschen Unternehmen zu spüren, die in China produzieren (müssen), wenn sie dort verkaufen wollen. Und das sind nicht nur unsere Automobilhersteller. Rund 5.200 deutschen Unternehmen sind in China tätig. Wenn die aber in China produzieren, dann dürfen sie das in aller Regel nicht solitär, sondern müssen das immer als ein Joint Venture gemeinsam mit einheimischen Firmen machen. Die Strategie dahinter liegt auf der Hand. Und verständlicherweise haben die deutschen Unternehmen erhebliche Ängste vor einem Technologieabfluss, der sich dann irgendwann gegen sie wenden kann (und wird). Vor diesem Hintergrund ist man dann bei solchen Meldungen und Kommentaren sensibilisiert: Albtraum China, so hat Hendrik Ankenbrand seinen Kommentar in der FAZ überschrieben.
»Ob es in China um verschlossene Märkte ging, das versperrte Internet oder den Zwang, alle Kundendaten im Land unter Aufsicht der Behörden speichern zu müssen – niemals hat sich die deutsche Wirtschaft mit dem mächtigen Gegner angelegt.« Aber jetzt ist offensichtlich eine Schmerzgrenze erreicht:
„Mit großer Sorge“ beobachtet die deutsche Außenhandelskammer in China, wie Tochtergesellschaften deutscher Unternehmen von Peking unter Druck gesetzt würden, Parteizellen einzurichten, die das Ende aller unternehmerischen Freiheit wären. Die Kammer warnt, deutsche Unternehmen könnten China verlassen.

Die Außenhandelskammer selbst hat sich mit diesem Pressestatement zu Wort gemeldet: Aufbau weiterer Hürden – Delegationen der Deutschen Wirtschaft in China besorgt über zunehmenden Einfluss der Kommunistischen Partei in ausländischen Unternehmen in China (24.11.2017): »In letzter Zeit erhalten wir Berichte über Versuche der Kommunistischen Partei, ihre Mitspracherechte in 100%igen Tochterunternehmen deutscher Firmen in China zu stärken.« Aber wahrscheinlich wird das die chinesische Staatsführung nicht wirklich beeindrucken, so ein Pressestatement.

Denn China ist hinsichtlich Kontrolle, Überwachung und damit verbundene Sanktionen bei den eigenen Bürgern schon Dimensionen weiter. Dazu empfehle ich diesen Beitrag: China plant die totale Überwachung: »Mit einem gigantischen Punktesystem wollen Chinas Kommunisten jeden einzelnen Bürger zu sozialistisch-tugendhafter Folgsamkeit zwingen. Regierungskritiker werden bestraft.«

Und wir sprechen von einem riesigen Land mit 1,4 Milliarden Menschen. Und in China gibt es zahlreiche Unruhen und Proteste der Menschen, von denen wir hier in Europa und Deutschland nie etwas mitbekommen. Dazu dann durchaus erhellend und schockierend zugleich dieser Beitrag: China geht brutal gegen seine Unterschicht vor: »Fast 300 Millionen Wanderarbeiter gibt es in der Volksrepublik, die kümmerlich leben. Behörden behandeln sie wie Dreck. Die Wanderarbeiter sollen aus den überfüllten Städten verschwinden – und sei es, mit Gewalt«, berichtet Hendrik Ankenbrand in der FAZ. Ergänzend zum gleichen Thema der Artikel Die AAA-Bürger von Felix Lee: »Bonuspunkte für den Kauf gesunder Babynahrung, Abzug für Pornokonsum: In China wird das Social Credit System getestet. Es überwacht, bewertet und erzieht die Bürger.«